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LESUNG ProblemZONE Ostmann? Lebenserfahrungen in zwei Systemen

Anbieter*in
Termin12.12.2021
15:00  - 17:00
Veranstaltungsort Windscheidstraße 51
04277 Leipzig


LESUNG ProblemZONE Ostmann? Lebenserfahrungen in zwei Systemen

ELLEN HÄNDLER, UTA MITSCHING-VIERTEL

„Nach den Unerhörten Ostfrauen nun die Männer – in großer Vielfalt und mit völlig unterschiedlichen Lebensentwürfen und Lebensläufen. Ein spannendes Buch mit vielen offenen und versteckten Botschaften und Erkenntnissen. Die Interviews sind zeitgeschichtliche Dokumente von bleibendem Wert.“ Matthias Platzeck, Ministerpräsident des Landes Brandenburg a.D. „Die große Stärke von Problemzone Ostmann? ist es, den ostdeutschen Männern einen Raum zu geben, ihre eigene Geschichte zu erzählen. Denn „Es kann nicht richtig sein, wenn einem andere erzählen wollen, wie man selbst gelebt hat“, so der Interviewpartner Detlef A., 1962 geboren. Dem Buch sind viele Leser und Leserinnen zu wünschen, aber auch hohe Aufmerksamkeit im öffentlich-medialen Diskurs, sodass es zu einer vielschichtigen Wahrnehmung ostdeutscher Männer beitragen kann.“ Prof. Dr. Sylka Scholz, Friedrich-Schiller-Universität Jena Wendeverlierer, Abgehängte, Rechtspopulisten – mit diesen Schlagworten sehen sich Männer aus dem Osten Deutschlands konfrontiert. Ellen Händler und Uta Mitsching-Viertel blicken hinter die Klischees und geben den Ostmännern eine Stimme. Stück um Stück entsteht ein differenziertes, vielschichtiges Bild der Lebenswirklichkeiten in Ostdeutschland vor und nach der Wende. Die Autorinnen nehmen die Leserinnen und Leser mit auf eine Reise durch achtzig Jahre deutscher Geschichte, warmherzig erzählt, zuweilen tragisch, immer aber lesenswert.

UTA MITSCHING-VIERTEL und ELLEN HÄNDLER, Jahrgang 1948, verbindet mit den von ihnen interviewten Männern eine gemeinsame Lebensgeschichte. In der DDR geboren und aufgewachsen, begannen sie im Osten ihre berufliche Laufbahn und wurden Mütter von jeweils zwei Kindern.

Uta Mitsching-Viertel ist promovierte Politologin und war in verschiedenen Verlagen, u.a. im Verlag für die Frau, und beim DDR-Fernsehen tätig. Nach der Wende arbeitete sie in der öffentlichen Verwaltung, zuletzt bei einem Bundesministerium, wo sie bis zu ihrer Pensionierung über zwölf Jahre hinweg zur Gleichstellungsbeauftragten gewählt wurde.

Ellen Händler, promovierte Soziologin, arbeitete im Amt für Jugendfragen und war Fachreferentin für Bildung im Sekretariat des Ministerrates der DDR. Nach der Wende war sie im Bundesamt zur Regelung offener Vermögensfragen und dessen Rechtsnachfolger im Leitungsstab und über fünfzehn Jahre als Pressesprecherin tätig.

Beide Autorinnen genießen ihre Rentenzeit mit jeweils vier Enkelkindern.

Eintritt: 7,- | 5,- Euro ermäßig

 

 


Referent*innen:

Format: Special, Lesung

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