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Was können Revolutionen Demokratien erzählen?

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Termin12.06.2020
17:00  - 20:00
Veranstaltungsort Windscheidstraße 51
04277 Leipzig


NEUE WORKSHOP-REIHE

Zeugnisse der sächsischen Frauenbewegung aus der Zeit der Friedlichen Revolution.

Revolutionäre Zeiten sind instabile Zeiten. Sie zeichnen sich durch eine unsichere Gegenwart und Zukunft aus. Trotz aller Gefahren, liegt hier aber auch ihre große Anziehungskraft. Da es keine festen Institutionen mehr gibt, schaffen sie die Möglichkeit der Beteiligung Vieler an der Gestaltung der Zukunft. Revolutionäre Zeiten sind damit auch Zeiten der Aushandlung, des Streits und des Eingriffs in das politischen Geschehen. Insofern sind sie Demokratien gar nicht so fremd.

Anhand von Originalzeugnissen der sächsischen Frauenbewegung aus den Jahren 1989/1990 und zusammen mit einer Zeitzeugin soll in den drei Workshops auf verschiedenen Ebenen die Frage behandelt werden, was Revolutionen Demokratien erzählen können.

Die interaktiv gestalteten Workshops bauen aufeinander auf, können aber auch einzeln besucht werden.

Zu den Referentinnen:
Julia Schulze Wessel, Geschäftsführerin und Vorstandsmitglied anDemos – Institut für angewandte Demokratie- und Sozialforschung e.V.
Ihr Studium der Sozialwissenschaften absolvierte sie an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Die Forschungsschwerpunkte ihrer Arbeit liegen im Bereich der Politischen Theorie des Flüchtlings, Grenztheorie, Citizenship Studies und Demokratietheorie

Christine Rietzke, Geschäftsführerin Frauenkultur und 1988 Mitgründerin der Frauenzeitschrift „Zaunreiterin“

 

WORKSHOP 2:

Was können Revolutionen Demokratien erzählen?

Einzelne Texte der sächsischen Frauenbewegung legen grundlegende Problemstellungen und Charakteristika von Revolutionen offen. Sie stellen Fragen nach der Legitimation von Herrschaft, rücken politische Teilhabe in den Mittelpunkt des Interesses, verweisen auf die Offenheit der Zukunft und können Momente der Selbstermächtigung freisetzen. Diese Elemente werden in diesem Workshop vertieft diskutiert und auf ihre Bedeutung für demokratische Gemeinwesen hin befragt. Der Workshop schließt mit der offenen Frage: Wieviel Revolution braucht die Demokratie? Sie leitet über zum dritten Workshop. || Anmeldung bis zum 10.06.2020 erforderlich. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Format: Special

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