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Vom Leipziger Parnass ins „Versorghaus“ – Die Schriftstellerin Elsa Asenijeff

Anbieter*in
Stadt Leipzig, Der Oberbürgermeister Kulturamt, Stadtgeschichtliches Museum
Termin16.07.2020
18:00  - 20:00
Veranstaltungsort
Studioausstellung, Stadtgeschichtliches Museum Leipzig, Haus Böttchergäßchen


Liebe Museumsfreunde, Partner und Mitstreiter,
 
das Stadtgeschichtliche Museum Leipzig bewahrt einen Schatz in seiner Sammlung, der wenig bekannt ist und dessen symbolische Bedeutung gerade in Zeiten körperlicher Distanzierung wieder zunahm: Briefe, die eine starke Verbundenheit zueinander ausdrücken. Zahlreiche davon schrieben sich der Leipziger Künstler Max Klinger und die Schriftstellerin Elsa Asenijeff in den Jahren zwischen 1898 und 1918, mehr als 1300 Exemplare befinden sich in der Obhut des Stadtgeschichtlichen Museums.

Anlässlich des Klinger-Jahres 2020 steht dieser Briefwechsel als Zeugnis einer leidenschaftlichen wie konfliktreichen und tragischen Liebesbeziehung im Zentrum der kommenden Studioausstellung.
 
Und ich küsse Dich mit allen Gedanken!
Elsa Asenijeff und Max Klinger in Briefen und Bildern
10.06.2020 - 23.08.2020, Studioausstellung, Stadtgeschichtliches Museum Leipzig, Haus Böttchergäßchen
 
 
Wir laden Sie herzlich ein, hier beim Lesen und auch Hören einen ersten Eindruck von dieser ungewöhnlich begabten und starken Frau zu erhalten, deren Leben und Werk zu Unrecht weitgehend vergessen wurde. Noch mehr freuen wir uns natürlich, Sie auch persönlich und vor Ort in der Ausstellung begrüßen zu können.
 
Einblick in eine ungewöhnliche Liebelei:
„Ich sehne dich so sehr“: Briefwechsel von Elsa Asenijeff und Max Klinger neu vertont
Vom Puzzeln einer Persönlichkeit: Fragen an die Elsa Asenijeff-Forscherin Rita Jorek
Zwischen Liebe und Leiden: das Leben der Elsa Asenijeff in Leipzig
Grafiken „to go“: Lesezeichen mit Elsa Asenijeff-Motiv und von eine Max Klinger verfasste Postkarte zum Herunterladen
 
Vor 100 Jahren starb Max Klinger; seine langjährige Lebensgefährtin Elsa Asenijeff überlebte ihn um gut 20 Jahre. Die Sonderausstellung rückt sie aus dem großen Schatten des berühmten Künstlers und beleuchtet, dass Elsa Asenijeff weitaus mehr war als Max Klingers Geliebte und Muse: Eine Dichterin, Frauenrechtlerin und Ikone des literarischen Expressionismus in Leipzig, deren Denken und Fühlen uns in ihren Briefen ganz unmittelbar entgegentritt und deren tragisches Ende in der Psychiatrie 1941 bis heute traurig und wütend macht.  

Die in der Ausstellung gezeigten Briefe sowie Dokumente, Gemälde und Zeichnungen werfen ein Licht auf Asenijeffs literarisches Schaffen im Umkreis der avantgardistischen Leipziger Literaturszene ebenso wie auf die künstlerisch-fruchtbare Zusammenarbeit zwischen ihr und Max Klinger sowie nicht zuletzt auf ihre große und tragisch endende Liebe zueinander.

Die Ausstellung und die dazu erscheinende Publikation* fügen dem Bild der Persönlichkeit Elsa Asenijeff weitere Bausteine hinzu. Die Schriftstellerin gilt nach wie vor zu Unrecht als weitgehend unbekannt, dennoch kann festgestellt werden, dass ihr seit einigen Jahren vermehrt Aufmerksamkeit geschenkt wird. Und auch an diesem Beispiel bewahrheitet sich die Weisheit, dass hinter jedem berühmten Mann eine mindestens ebenso begabte und kluge Frau steht.

Begleitprogramm:
 
Do 18.6. 18 Uhr | Do 16.7. 18 Uhr | So 9.8. 11 Uhr:
Vom Leipziger Parnass ins „Versorghaus“ – Die Schriftstellerin Elsa Asenijeff
Führung mit Kuratorin Ulrike Dura
Eintritt: 5 €, ermäßigt 3,50 € | maximal 5 Teilnehmende, vorherige Anmeldung notwendig
 
So 23.8. 16 Uhr:
„Sengende Passion“ – Poesie & Prosa von Elsa Asenijeff

Literarisches Programm mit Schauspielerin Sibylle Kuhne
Eintritt frei | Ort: Altes Rathaus, Festsaal
 

Format: Special

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