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Online: Mit dem jüdischen Kalender

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Termin02.05.2021
11:00  - 13:00
Veranstaltungsort Windscheidstraße 51
04277 Leipzig


(Online-)WERKSTATTREIHE

mit Rabbinerin ESTHER JONAS-MÄRTIN

Die Selbstverständlichkeit jüdischen Lebens in Deutschland ist „im Nationalsozialismus zerstört worden“. Vor 1933 lebten ca. 600.000 jüdische Menschen in Deutschland; in Leipzig allein in den jüdischen Gemeinden (nach Selbstangabe) 20.000 Mitglieder; viele lebten zudem nicht an eine Gemeinde gebunden. 1945 zählte die Jüdische Gemeinde Leipzig 19 Mitglieder; 1950 waren es 314 … im August 1988 noch 35 Mitglieder. Heute ist die Israelitische Religionsgemeinde Leipzig mit über 1.300 Mitgliedern die größte jüdische Gemeinde in Sachsen. Doch eine Selbstverständlichkeit im alltäglichen Miteinander ist bis heute nicht vorhanden – u.a. bedingt durch fehlendes Umeinander- und Voneinander-Wissen. Kenntnisse um den jüdischen Kalender, um jüdische Feiertage und generell jüdisches Leben fehlen oder sind stark von Vorurteilen geprägt.

Workshop-Reihe, in deren Mittelpunkt die Jüdischen Feiertage stehen. Von diesen ausgehend erschließen sich Aspekte und Wertvorstellungen jüdischer Weltsicht, die zu einem bereichernden gemeinsamen Austausch führen können. Die Werkstätten erschlie0ßen sich auch unabhängig voneinander.

 

Dritte Werkstatt: Geben und Nehmen

Anders als Schabbat, Purim oder Chanukkah liegt der Ursprung der sogenannten Pilgerfeste als Erntedankfeste in der Landwirtschaft. Was bedeuten Pessach, Shawuot und Sukkot heute? Ernten wir, was wir säen?

ESTHER JONAS-MÄRTIN, Rabbinerin, M.A.|M.A.; assoziiertes Mitglied der Allgemeinen Rabbinerkonferenz Deutschland | Member of the Rabbinical Assembly, Vorstand der Beth Etz Chaim. Lehrhaus-Gemeinschaft-Teilhabe e.V. Leipzig

Anmeldung bis zum 01.05.2021 erforderlich. || Teilnahmegebühr: 5,- | 3,- Euro

Teilnahmelink wird nach bestätigter Anmeldung zugeschickt.

 

Die weiteren Termine:

So., 06. 06. 2021, Werkstatt 4: Das jüdische Neujahr
Wie geht ein Neujahrsfest ohne Feuerwerk, ohne Knalleffekte? Das Jüdische Neujahr ist vor allem innere Einkehr und aktives Aufeinander-zu-gehen. Werkstattgespräch mit Schlüsseltexten; den verschiedenen Kategorien von „Fehlern/Schuld“ aus jüdischer Sicht und der Frage: Warum das Judentum eine Verpflichtung etablierte, dass Fehler entschuldigt werden müssen?

Format: Special