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Vernissage Katrin v. Egidy "Little Boxes"

Anbieter*in
Termin23.04.2021
19:00  - 22:00
Veranstaltungsort Angelikastraße 1
01099 Dresden


»Der Blick auf die Frau in der Kunst ist ein fast ausschließlich männlicher Blick. Vielfach ist die Frau in einer duldenden, inaktiven Rolle oder maximal als Femme fatale dargestellt. Was macht das mit uns Frauen, unserem Bild von uns selbst, unserem Verständnis von Weiblichkeit, mit dem Verhältnis der Geschlechter zueinander? Zumeist entferne ich Frauen aus Kunstwerken der Klassischen Malerei. Mit meiner alten Stickschere löse ich sie aus dem Kontext. Ich mache kleine Kästen und gebe den Frauen ein neues Zuhause in kleinen neuen Welten. In einer surrealistischen Assemblage können sie ein wenig ausruhen oder verunsichern und finden so eine neue Rolle. Dabei bediene ich mich nicht nur des Mediums Papier, sondern auch vieler Dinge, die ich in meinem Alltag finde.« Katrin v. Egidy

»Katrin v. Egidy ist eine Finderin, die eine Erfinderin ist, eine Zauberin, die ihr magisches Handwerk beherrscht, eine Spielerin, die der Dramaturgie ihrer inneren Geschichten mit Vergnügen folgt. Wie eine Traumtänzerin, allerdings mit logischer Konsequenz, bewegt sie sich in den Bildwelten, die sie selbst erschaffen hat.« Auszug Text Karin Weber

Ausstellungsdauer: 23.04.-30.06.2021 (voraussichtlich)

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Zur Veranstaltungsreihe:

FRAUEN* GEHEN BADEN
Frauen* | Kultur | Saison 2021

Frauen* gehen baden – zu Krisenzeiten erst Recht! Sind sie einerseits diejenigen, die schon vor der derzeitigen Coronakrise die meiste (unbezahlte) Carearbeit leisteten, müssen sie nun nicht nur mit einer höheren Kinderbetreuungszeit rechnen, sondern dürfen auch den restlichen Laden „am Laufen“ halten: Frauen* sind in den systemrelevanten Berufen am häufigsten vertreten. Während sie also im Gesundheitswesen und Dienstleistungssektor so sehr wie lange nicht beansprucht werden, tauchen sie in der öffentlichen Diskussion rund um die Maßnahmen zur Krise kaum mehr auf. Denn egal, wie qualifiziert und kompetent, nach ihrer Expertinnen*meinung wird kaum gefragt. Auch, was ihre wissenschaftlichen Publikationen angeht, sind Frauen* sprichwörtlich „baden gegangen“.

Mit der Frauen* | Kultur | Saison nehmen Frauen* sich den Raum, der ihnen zu steht: in Politik, Arbeitsleben und Freizeit. Sie wehren sich gegen patriarchale Denkweisen, die ihnen suggerieren, jemand anderes als sie selbst hätte Entscheidungsbefugnis über ihre Körper, ihre Zeit oder ihre Lebens-entwürfe.
Ob FKK oder Neoprenanzug: wenn Frauen* baden gehen, ist das politisch!

Die Veranstaltung wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes. (Gefördert durch: Staatsministerium der Justiz und für Demokratie, Europa und Gleichstellung)

 

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