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Wege zum Nein.

Anbieter*in
Termin08.10.2020
19:00  - 21:00
Veranstaltungsort Windscheidstraße 51
04277 Leipzig


VORTRAG UND GESPRÄCH

Emanzipative Sexualitäten und queer-feministische Visionen

Referent*in:
SINA HOLST und JOHANNA MONTANARI, Berlin

„Wege zum Nein“ betrachtet die Reform des Sexualstrafrechts 2016 im gesellschaftlichen Kontext sexueller Gewalt, sexueller Selbstbestimmung und Emanzipation. Antirassistische queer-feministische Perspektiven beziehen klare Positionen, machen sich angreifbar und treten in Austausch miteinander. Sexualstrafrecht, #NeinHeisstNein, rassistische Instrumentalisierung, Rassismus in Deutschland, Vergewaltigungskultur, persönliche Erfahrungen, feministische Geschichten und Konsens werden nicht als Einzelthemen, sondern in ihrer Abhängigkeit voneinander diskutiert. Dabei ist die zentrale Frage, wie Räume sozialer Interaktion geschaffen werden können, in denen Nein nicht nur möglich ist, sondern wertgeschätzt wird. Der Vortrag gibt einerseits unterschiedlichen Analysen Raum, die den gesellschaftlichen Status Quo thematisieren und attackieren. Andererseits entwirft, formuliert er Argumente und Visionen, diesen Status Quo zu verändern, sich Handlungsmacht anzueignen und diese zu erweitern.

SINA HOLST und JOHANNA MONTANARI publizieren unter dem Namen The Irksome Institute (Berlin, gegründet 2015), hinterfragen patriarchale Logiken und entwerfen Visionen feministischer Zukunft. Zwei Publikationen erschienen im Eigenverlag („Hysterical Experiments“ 2015 und „Who Cares?“ 2016). 

Eintritt: 4,- | 2,- Euro ermäßigt

Format: Vortrag