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Abtreibungsrecht: Auf den Spuren der Geschichte des Feminismus Argentiniens

Anbieter*in
Termin04.05.2021
19:00  - 20:30
Veranstaltungsort Windscheidstraße 51
04277 Leipzig


ONLINE-VORTRAG UND DISKUSSION

mit DANIELA CICCOLINI, Buenos Aires / Leipzig, Psychologin

Am 30. Dezember 2020 wurde in Argentinien – nach einem langen Kampf feministischer Bewegungen – das neue Abtreibungs-gesetz genehmigt. Die Ablehnung des Gesetzentwurfs von 2018 hatte bewirkt, dass Frauen* noch kraftvoller auf die Straße gingen, demonstrierten und ihre Rechte auf Selbstbestimmung einforderten. Grüne und blaue Tücher unterschiedlicher Sichtweisen zu diesem Frauenrecht zeigten lange fehlende Mehrheit zu dieser Frage. Die Bevölkerung war tief gespalten. Das grüne Tuch vertritt feministische Bewegungen, die für die Selbstbestimmung der Frauen gekämpft hat. Das blaue Tuch – auch "Pro-Vida" oder "Für beide Leben da." Genannt – steht für die Contra-Bewegung, die gegen das Gesetz war (und immer noch ist). Sie ist rechtsorientiert und hauptsächlich durch die Katholische Kirche finanziert. Diese Veranstaltung will grundsätzliche sozio-/politischen Faktoren aufzeigen – auch an Hand einer Beschreibung der vielfältigen Kulturen und gesellschaftlichen Kontexte Argentiniens – die im Dezember 2020 dazu führten, dass das neue Abtreibungsgesetz parteiübergreifend eine Mehrheit im Parlament erhalten hat.


Daniela Ciccolini, Dipl.-Psychologin, Studium an der Universität von Buenos Aires/Argentinien; arbeitet heute im Bereich Interkulturelle Kinder- und Jugend-/Mädchenarbeit in Leipzig. | Teilnahmegebühr nach Selbsteinschätzung

Teilnahmelink unter: https://www.frauenkultur-leipzig.de/programm/

Format: Vortrag

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