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BeDeutungen dekolonisieren. Spuren von (antimuslimischem) Rassismus

Anbieter*in
Termin29.10.2020
19:00  - 21:00
Veranstaltungsort Windscheidstraße 51
04277 Leipzig


VORTRAG & DISKUSSION

Mit Mariam Popal

Die Referentin gab gemeinsam mit Professorin Iman Attia das Buch "BeDeutungen dekolonisieren" heraus. Sie zeigen auf, wie (antimuslimischer) Rassismus sowohl historisch als auch gegenwärtig mit anderen Rassismen verwoben ist - und aus Formen von "Einteilungen" nach Religion, vermeintlicher Rasse und Kultur und Kolonisierung schöpft. Sie fragen nach Hintergründen von BeDeutungen. Durch die Spiegelung historischer Ereignisse und Zusammenhänge entdecken sie "Sichtweisen", die uns bis heute – bewusst und unbewusst – verfolgen. Gleichzeitig laden sie dazu ein, Möglichkeiten zu imaginieren, die das Andere nicht als "anders" auffassen. Sie laden ein, Freiräume zu schaffen für unabgeschlossenes, prozessuales und dynamisches (Neu-)-Denken.

Prof. Iman Attia, Professorin für Critical Diversity Studies mit den Schwerpunkten Rassismus und Migration an der Alice Salomon Hochschule Berlin. Sie arbeitet aktuell an globalgeschichtlichen und intersektionalen Perspektiven in der historisch-politischen Bildung; untersucht im Auftrag des Innenministeriums antimuslimischen Rassismus und entwickelt Handlungsvor-schläge gemeinsam mit Sachverständigen aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft

Mariam Popal ist Research Fellow in Advanced African Studies an der Universität Bayreuth und habilitiert sich in der Comparative Literature. Sie schloss ihre Doktorarbeit an der Universität Hamburg zur Scharia aus (rechts-)vergleichender, feministischer und postkolonialer Perspektive ab. Sie lehrt und forscht u.a. zu Modernen englisch(-sprachigen) Literaturen, zu Postcolonial und Decolonial Studies und (antimuslimischem) Rassismus.

Eintritt: 4,- | 2,- Euro ermäßigt

Format: Vortrag